ADER
Ab 2027 brauchen E-Auto-, E-Bike- und große Industriebatterien in der EU einen digitalen Pass. ADER holt die Daten direkt bei den Lieferanten ab – von der Nickelmine bis zum QR-Code auf dem Typenschild. Mit deutschem Sprecher.
ADER ist eine erfundene Software, die Batteriepässe aus echten Lieferkettendaten erstellt. Der Film erklärt in 60 Sekunden eine EU-Pflicht ab 2027 – und warum echte Daten mehr wert sind als Pauschalwerte. Hier sehen Sie, wie er entstanden ist.
Ab 2027 brauchen E-Auto-, E-Bike- und große Industriebatterien in der EU einen digitalen Pass. ADER holt die Daten direkt bei den Lieferanten ab – von der Nickelmine bis zum QR-Code auf dem Typenschild. Mit deutschem Sprecher.
Konzeptfilm, kein Kundenauftrag. Firmen, Seriennummern und CO₂-Werte sind erfunden.
Ab 18. Februar 2027 brauchen Batterien für Elektrofahrzeuge und leichte Verkehrsmittel wie E-Bikes sowie Industriebatterien über 2 kWh in der EU einen digitalen Batteriepass: Herkunft der Rohstoffe, Zusammensetzung, CO₂-Fußabdruck. Im Film sind es 94 Pflichtangaben. Die Daten liegen bei Lieferanten in vielen Ländern – heute wird oft wochenlang per Mail und Tabelle nachgefragt.
Die Frage für den Film: Wie wird aus einer Pflicht, die nach Papier klingt, eine Geschichte, die man in einer Minute versteht? Die Antwort: Wir folgen einer einzigen Zelle – vom Nickel in Indonesien bis zum QR-Code auf dem Typenschild. Und zeigen, dass echte Daten mehr sind als Pflicht.
So sieht der Szenenplan aus, den Sie vor dem Start kostenlos bekommen: was wann zu sehen ist und was gesagt wird. Erst wenn er passt, wird animiert.
| Zeit | Bild | Sprecher |
|---|---|---|
| 00:00 | Makro auf Batteriezellen aus gebürstetem Metall. Auf Zelle 117 leuchtet „NMC811“, daneben klappen vier Stationen auf: Nickel aus Sorowako, Kathode aus Kokkola, Zelle aus Wrocław, Batterie aus Leipzig. | „Diese Zelle war schon in vier Ländern.“ |
| 00:04 | Ein orangefarbener Impuls rast über die Zelle, Schnitt auf die Erde bei Nacht. Die Route der Zelle spannt sich über Europa, eingeblendet: EU-Batterieverordnung. | „Ab 2027 braucht jede Batterie in der EU einen Pass.“ |
| 00:09 | Die EU-Grenze leuchtet auf, über Leipzig pulsiert ein Ring. | „Ohne Pass kein Verkauf.“ |
| 00:11 | Die Kamera fliegt zurück. Um den Globus treiben Mails, PDFs und Tabellen, oben rechts zählen die Kalenderwochen: KW 15, KW 18, KW 21. | „Vierundneunzig Pflichtangaben. Heute: wochenlang Mails und Tabellen.“ |
| 00:17 | Ein orangefarbener Ring räumt die Dateien weg. Linien schießen zu den Minen – Kobalt aus Kolwezi, Lithium aus der Atacama –, der Zähler springt auf 93 / 94. | „ADER holt die Daten automatisch ab. Direkt beim Lieferanten.“ |
| 00:23 | Über Europa laufen Seriennummern durch: ADR-24-0117, -0118, -0119 … | „Für jede Seriennummer.“ |
| 00:25 | Der Batteriepack in 3D: Hochvoltkabel, Steuerung, Module. Daneben öffnet sich der Batteriepass als Glasoberfläche. | – (Musik) |
| 00:29 | Für das Kathodenmaterial aus Kokkola fehlt ein Wert. Darum rechnet der Pass die ganze Batterie mit dem Pauschalwert: 81 kg CO₂e/kWh. Klick auf „Primärdaten anfordern“. | „Fehlt ein Wert, gilt ein Pauschalwert – meist ein schlechter.“ |
| 00:34 | Flug nach Kokkola in Finnland. Die Anfrage läuft: Tag 1, Tag 2, Tag 4 – Antwort ausstehend. | „ADER fragt beim Lieferanten nach.“ |
| 00:37 | Die Antwort ist da: 94 / 94 Pflichtangaben, 64 statt 81 kg CO₂e/kWh. Daneben leuchtet „−21 %“. | „Echte Daten: 21 % weniger CO₂. Ein Vorteil in jeder Ausschreibung.“ |
| 00:43 | Der Deckel schließt sich, ein Laser brennt den QR-Code aufs Typenschild. Ein Smartphone scannt ihn und zeigt den Pass für Kunde, Behörde und Recycler. | „Pass fertig. Prüfbar per QR – für Kunden, Behörden und Recycler.“ |
| 00:51 | Die Erde mit allen Lieferketten, daneben das ADER-Zeichen: „Batteriepässe aus echten Lieferkettendaten.“ und „Demo anfragen“. | „ADER. Batteriepässe aus echten Lieferkettendaten. Jetzt Demo anfragen.“ |
Bevor animiert wird, legen 3–6 Schlüsselbilder Farben, Aufbau und Look fest. Bei ADER waren es sechs: Nacht, Metall und ein einziges Orange für alles, was die Software tut.

Eine Zelle, vier Länder: Die Lieferkette steckt im Produkt selbst.

Ab 2027 brauchen E-Auto-, E-Bike- und große Industriebatterien in der EU einen Pass. Die Route der Zelle zeigt, warum das schwer ist.

94 Pflichtangaben, verstreut in Mails und Tabellen. Die Kalenderwochen laufen.

Für das Kathodenmaterial fehlt ein Wert, die ganze Batterie wird pauschal gerechnet: 81 kg CO₂e/kWh.

Echte Daten aus Kokkola: 64 statt 81 – 21 % weniger CO₂.

Der QR-Code auf dem Typenschild, prüfbar für Kunden, Behörden und Recycler.
Statt die Verordnung zu erklären, folgt der Film einer einzigen Zelle durch vier Länder. Aus Paragrafen wird eine Reise, die man in Sekunden versteht.
Die Kamera fliegt von der Lieferkette über den Batteriepack bis zu dem einen fehlenden Wert. So sieht man, woher jede Angabe im Pass kommt – und warum sie zählt.
Der Film hört nicht bei „Pflicht erfüllt“ auf: Echte Daten senken den CO₂-Wert um 21 %. Aus einer Auflage wird ein Verkaufsargument – und ein Grund, die Demo anzufragen.