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Vier Länder. 94 Angaben. Ein Pass.

ADER ist eine erfundene Software, die Batteriepässe aus echten Lieferkettendaten erstellt. Der Film erklärt in 60 Sekunden eine EU-Pflicht ab 2027 – und warum echte Daten mehr wert sind als Pauschalwerte. Hier sehen Sie, wie er entstanden ist.

Laufzeit
01:00
Paket
Software + 3D · ab 2.400 €
Sprecher
Deutsch
Format
16:9

Konzeptfilm, kein Kundenauftrag. Firmen, Seriennummern und CO₂-Werte sind erfunden.

Ab 2027: ohne Pass kein Verkauf.

Ab 18. Februar 2027 brauchen Batterien für Elektrofahrzeuge und leichte Verkehrsmittel wie E-Bikes sowie Industriebatterien über 2 kWh in der EU einen digitalen Batteriepass: Herkunft der Rohstoffe, Zusammensetzung, CO₂-Fußabdruck. Im Film sind es 94 Pflichtangaben. Die Daten liegen bei Lieferanten in vielen Ländern – heute wird oft wochenlang per Mail und Tabelle nachgefragt.

Die Frage für den Film: Wie wird aus einer Pflicht, die nach Papier klingt, eine Geschichte, die man in einer Minute versteht? Die Antwort: Wir folgen einer einzigen Zelle – vom Nickel in Indonesien bis zum QR-Code auf dem Typenschild. Und zeigen, dass echte Daten mehr sind als Pflicht.

Zelle 117 · NMC8114 Länder
  1. IDNickelSorowako
  2. FIKathodeKokkola
  3. PLZelleWrocław
  4. DEBatterieLeipzig
CO₂-Fußabdruck · kg CO₂e/kWh−21 %
Pauschalwert81
Primärdaten aus Kokkola64
Für das Kathodenmaterial fehlt ein Wert, also rechnet der Pass die ganze Batterie mit dem Pauschalwert: 81 kg CO₂e/kWh. ADER fragt in Kokkola nach – mit den echten Daten sind es 64, also 21 % darunter.

Der Film, Sekunde für Sekunde.

So sieht der Szenenplan aus, den Sie vor dem Start kostenlos bekommen: was wann zu sehen ist und was gesagt wird. Erst wenn er passt, wird animiert.

Szenenplan · ADER12 Szenen · 01:00Freigegeben
ZeitBildSprecher
00:00Makro auf Batteriezellen aus gebürstetem Metall. Auf Zelle 117 leuchtet „NMC811“, daneben klappen vier Stationen auf: Nickel aus Sorowako, Kathode aus Kokkola, Zelle aus Wrocław, Batterie aus Leipzig.„Diese Zelle war schon in vier Ländern.“
00:04Ein orangefarbener Impuls rast über die Zelle, Schnitt auf die Erde bei Nacht. Die Route der Zelle spannt sich über Europa, eingeblendet: EU-Batterieverordnung.„Ab 2027 braucht jede Batterie in der EU einen Pass.“
00:09Die EU-Grenze leuchtet auf, über Leipzig pulsiert ein Ring.„Ohne Pass kein Verkauf.“
00:11Die Kamera fliegt zurück. Um den Globus treiben Mails, PDFs und Tabellen, oben rechts zählen die Kalenderwochen: KW 15, KW 18, KW 21.„Vierundneunzig Pflichtangaben. Heute: wochenlang Mails und Tabellen.“
00:17Ein orangefarbener Ring räumt die Dateien weg. Linien schießen zu den Minen – Kobalt aus Kolwezi, Lithium aus der Atacama –, der Zähler springt auf 93 / 94.„ADER holt die Daten automatisch ab. Direkt beim Lieferanten.“
00:23Über Europa laufen Seriennummern durch: ADR-24-0117, -0118, -0119 …„Für jede Seriennummer.“
00:25Der Batteriepack in 3D: Hochvoltkabel, Steuerung, Module. Daneben öffnet sich der Batteriepass als Glasoberfläche.– (Musik)
00:29Für das Kathodenmaterial aus Kokkola fehlt ein Wert. Darum rechnet der Pass die ganze Batterie mit dem Pauschalwert: 81 kg CO₂e/kWh. Klick auf „Primärdaten anfordern“.„Fehlt ein Wert, gilt ein Pauschalwert – meist ein schlechter.“
00:34Flug nach Kokkola in Finnland. Die Anfrage läuft: Tag 1, Tag 2, Tag 4 – Antwort ausstehend.„ADER fragt beim Lieferanten nach.“
00:37Die Antwort ist da: 94 / 94 Pflichtangaben, 64 statt 81 kg CO₂e/kWh. Daneben leuchtet „−21 %“.„Echte Daten: 21 % weniger CO₂. Ein Vorteil in jeder Ausschreibung.“
00:43Der Deckel schließt sich, ein Laser brennt den QR-Code aufs Typenschild. Ein Smartphone scannt ihn und zeigt den Pass für Kunde, Behörde und Recycler.„Pass fertig. Prüfbar per QR – für Kunden, Behörden und Recycler.“
00:51Die Erde mit allen Lieferketten, daneben das ADER-Zeichen: „Batteriepässe aus echten Lieferkettendaten.“ und „Demo anfragen“.„ADER. Batteriepässe aus echten Lieferkettendaten. Jetzt Demo anfragen.“

Jedes Bild hat eine Aufgabe.

Bevor animiert wird, legen 3–6 Schlüsselbilder Farben, Aufbau und Look fest. Bei ADER waren es sechs: Nacht, Metall und ein einziges Orange für alles, was die Software tut.

  1. Der Hook: Eine Zelle, vier Länder: Die Lieferkette steckt im Produkt selbst.
    01

    Der Hook

    Eine Zelle, vier Länder: Die Lieferkette steckt im Produkt selbst.

  2. Die Pflicht: Ab 2027 brauchen E-Auto-, E-Bike- und große Industriebatterien in der EU einen Pass. Die Route der Zelle zeigt, warum das schwer ist.
    02

    Die Pflicht

    Ab 2027 brauchen E-Auto-, E-Bike- und große Industriebatterien in der EU einen Pass. Die Route der Zelle zeigt, warum das schwer ist.

  3. Das Problem: 94 Pflichtangaben, verstreut in Mails und Tabellen. Die Kalenderwochen laufen.
    03

    Das Problem

    94 Pflichtangaben, verstreut in Mails und Tabellen. Die Kalenderwochen laufen.

  4. Die Lücke: Für das Kathodenmaterial fehlt ein Wert, die ganze Batterie wird pauschal gerechnet: 81 kg CO₂e/kWh.
    04

    Die Lücke

    Für das Kathodenmaterial fehlt ein Wert, die ganze Batterie wird pauschal gerechnet: 81 kg CO₂e/kWh.

  5. Der Vorteil: Echte Daten aus Kokkola: 64 statt 81 – 21 % weniger CO₂.
    05

    Der Vorteil

    Echte Daten aus Kokkola: 64 statt 81 – 21 % weniger CO₂.

  6. Pass fertig: Der QR-Code auf dem Typenschild, prüfbar für Kunden, Behörden und Recycler.
    06

    Pass fertig

    Der QR-Code auf dem Typenschild, prüfbar für Kunden, Behörden und Recycler.

Drei Entscheidungen hinter dem Film.

  1. 01

    Eine Zelle als Hauptfigur

    Statt die Verordnung zu erklären, folgt der Film einer einzigen Zelle durch vier Länder. Aus Paragrafen wird eine Reise, die man in Sekunden versteht.

  2. 02

    Vom Globus bis zum Einzelwert

    Die Kamera fliegt von der Lieferkette über den Batteriepack bis zu dem einen fehlenden Wert. So sieht man, woher jede Angabe im Pass kommt – und warum sie zählt.

  3. 03

    Pflicht plus Vorteil

    Der Film hört nicht bei „Pflicht erfüllt“ auf: Echte Daten senken den CO₂-Wert um 21 %. Aus einer Auflage wird ein Verkaufsargument – und ein Grund, die Demo anzufragen.

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