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KI-Software erklären: Vom Versprechen zur verständlichen Produktdemo

„Unsere Software nutzt KI“ sagt noch nicht, warum jemand sie braucht. Eine verständliche Produktdemo zeigt die Aufgabe, was die Anwendung dabei übernimmt und wie aus dem Ergebnis ein brauchbarer nächster Schritt wird.

Von Kerim Akgül
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Beginne mit der Aufgabe deiner Kunden

Wähle eine Situation, die deine Zielgruppe kennt: Informationen aus einem Dokument übertragen, eine Anfrage einordnen oder einen Entwurf prüfen. Erkläre, was vorher nötig ist und welche Arbeit die Anwendung übernimmt. Ein allgemeiner Chatverlauf ohne erkennbaren Anlass zeigt zwar Bedienung, aber häufig noch keinen relevanten Nutzen.

Der Film braucht eine konkrete Anwendung statt aller verfügbaren Möglichkeiten. Wenn dein Produkt mehrere Aufgaben löst, können eigene Demos sinnvoll sein. Für die erste wählen wir diejenige, die den Wert am deutlichsten zeigt und im aktuellen Produkt tatsächlich funktioniert. Zukunftspläne werden getrennt dargestellt.

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Zeige Eingabe, Ergebnis und Verwendung

Das Publikum sollte verstehen, womit die Software arbeitet und was daraus entsteht. Ein ausgewähltes Dokument führt zu geordneten Feldern; danach wird ein geprüftes Ergebnis weiterverwendet. Die Darstellung muss nicht jeden internen Vorgang abbilden. Entscheidend ist der nachvollziehbare Zusammenhang zwischen Ausgangsmaterial, Handlung und sichtbarem Ergebnis.

Unser eigener UI-Entwurf zeigt drei Zustände: Dokument, vorgeschlagene Angaben und menschliche Freigabe. Er ist ein fiktives Bildkonzept. Für deine Demo verwenden wir einen repräsentativen, freigegebenen Ablauf deiner Anwendung. Intercom zeigt in seinen Ressourcen beispielsweise Automatisierung und KI innerhalb von Arbeitsabläufen; der Link dient als externes Anschauungsmaterial.

DIE IDEE IM BILD

Vom Dokument zur geprüften Angabe.

01

Die Eingabe

BEISPIEL / ENTWURFDas Dokument.
Beispieldatei01 / 02 / 03

Das Ausgangsmaterial zeigen

02

Der Vorschlag

BEISPIEL / ENTWURFVorschlag prüfen.
Datum02.10.
VorgangEntwurf
StatusVorschlag

Die vorgeschlagenen Felder einordnen

03

Die Prüfung

BEISPIEL / ENTWURFGeprüft.
Datum02.10.
VorgangEntwurf
StatusGeprüft
Übernehmen ✓

Die menschliche Freigabe sichtbar lassen

Eigene fiktive UI. Keine reale KI-Funktion, Genauigkeitsangabe oder Verarbeitungsgeschwindigkeit.
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Mach die Rolle des Nutzers sichtbar

Ein Ergebnis kann übernommen, angepasst oder verworfen werden. Wenn deine Anwendung eine Prüfung vorsieht, gehört diese in die Demo. Sonst kann der Film den Eindruck einer vollständig automatischen Handlung erzeugen, obwohl das Produkt Unterstützung anbietet. Die richtige Darstellung hilft Kunden, den tatsächlichen Ablauf einzuschätzen.

Dasselbe gilt für Quellen, Zugriffe und Daten. Ein Film darf nur die Fähigkeiten zeigen, die das Produkt hat. Wenn Informationen erst bereitgestellt oder Rechte eingerichtet werden müssen, darf der Einstieg diese Voraussetzung nicht verdecken. Das wird im Szenenplan mit deinem Produktteam geklärt, bevor wir die Oberfläche animieren.

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Gestalte ein Beispiel, das sich veröffentlichen lässt

Für den Film brauchen wir freigegebene Beispieldaten. Persönliche Angaben, interne Dokumente oder echte Kundeninhalte werden nicht einfach übernommen. Ein vorbereitetes Beispieldokument kann den Ablauf zeigen, wenn Inhalt und Ergebnis realistisch bleiben. Es sollte als Beispiel verständlich sein, ohne den Blick mit unnötigen Details zu belasten.

Wartezeiten können im Schnitt gekürzt werden. Dadurch darf aber keine unbelegte Aussage über Verarbeitungsgeschwindigkeit entstehen. Ebenso braucht eine behauptete Zeitersparnis eine passende Grundlage. Die Demo kann zeigen, welche Schritte entfallen; eine exakt bezifferte Verbesserung lässt sich daraus nicht ohne zusätzliche Messung ableiten.

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Wähle die Fassung nach dem Einsatz

Auf der Produktseite kann eine Demo Eingabe und Ergebnis ruhiger erklären. Eine Anzeige braucht einen schnell verständlichen Anlass und einen klaren Ausschnitt. Für einen Vertriebscall kann eine etwas ausführlichere Fassung mit Voraussetzungen und Kontrollschritt hilfreich sein. Jede Fassung muss zum Wissen der Zuschauer passen.

Bei einem Produkt, das sich schnell weiterentwickelt, sollten zentrale Ansichten später austauschbar sein. Die gezeigte Version wird bei der Produktion festgehalten. Zusätzliche Fassungen und spätere Updates erhalten einen eigenen Umfang. Eine gut strukturierte UI-Szene erleichtert Änderungen, macht sie aber nicht automatisch kostenlos.

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Was wir vor der Animation klären

Schick mir den Produktlink und einen echten Beispielablauf. Nenne, wer das Ergebnis prüft, welche Voraussetzungen gelten und was noch nicht verfügbar ist. Wenn das Produkt schwer in einem Satz zu erklären ist, arbeiten wir zunächst die Aufgabe heraus, statt sofort eine abstrakte Technikgeschichte zu bauen.

Der Entwurf sollte drei Fragen beantworten: Was wird eingegeben? Was übernimmt die Anwendung? Was kann der Nutzer danach damit tun? Stimmen diese Antworten mit dem Produkt überein, haben wir die Grundlage für eine glaubwürdige Demo. Darauf bauen Bildgestaltung, Bewegung und Ton auf.

  • Eine reale Nutzeraufgabe
  • Freigegebenes Beispiel mit nachvollziehbarem Ergebnis
  • Tatsächliche Funktionen und Voraussetzungen
  • Prüf- oder Freigabeschritte im Produkt
  • Einsatzort, Budget und gewünschter Termin

Häufige Fragen

Muss ich die KI-Technik im Film erklären?

Nur wenn sie für die Zielgruppe und die Aussage wichtig ist. Häufig hilft der konkrete Arbeitsablauf mehr. Technische Begriffe sollten eine verständliche Handlung nicht ersetzen.

Kann eine noch geplante Funktion gezeigt werden?

Als klar erkennbarer Ausblick oder Konzept. Sie darf nicht wie eine bereits verfügbare Funktion erscheinen. Den Produktstand und die Formulierung stimmen wir vor der Produktion ab.

Geht eine Demo auch ohne echte Kundendaten?

Ja. Freigegebene Beispieldaten können den tatsächlichen Ablauf darstellen. Die gezeigten Ergebnisse müssen trotzdem zur realen Anwendung passen.